Es soll weitergehen, das haben wir gemeinsam beschlossen. Ich möchte mich in die Hände dieses Mannes begeben und ich bin schon sehr neugierig darauf wie er führen wird. Wie es sich anfühlt von seiner Hand berührt zu werden. Damit ich mich nicht schon wieder verrückt mache, vereinbaren wir einen zeitnahen Termin für unser erstes gemeinsames Spiel.

Ich renne den Tag über durch meine Wohnung, räume auf, putze, beziehe das Bett neu, denn er soll sich wohlfühlen. Er soll einen guten Eindruck von mir gewinnen. Die Zeit rast und ich muss mich beeilen, damit ich selbst auch rechtzeitig fertig werde. Damit ich weiß, wann er losfährt und bei mir eintrifft, schickt er mir einen Livestandort und der Countdown beginnt.

 

In gespannter Erwartung

Um nicht ganz im Dunkeln zu tappen und mir den Einstieg ein wenig zu erleichtern, haben wir bereits im Vorfeld den Start des Spiels besprochen und so erwarte ich ihn auch einige Zeit später kniend in einem genetzten Bodystocking mit verbundenen Augen in meinem Wohnzimmer. Er kommt durch die angelehnte Tür und mein Herz beginnt wie wild zu schlagen. Ich höre meinen Puls und in meinen Ohren rauscht es. Ich höre seine Schritte wie er durch meine Wohnung geht und auf mich zukommt. Er stellt sich hinter mich und ich fühle mich klein.

Er hilft mir auf, steht hinter mir und hält in jeder seiner großen Hände eine meiner kleinen Hände. Mit ihm im Rücken machen wir uns auf eine blinde Führung durch meine Wohnung. Ich spüre seine Nähe, ich spüre wie er mich führt und gleichzeitig bin ich in sicherer Umgebung. Ich mag es wie er hinter mir steht, wie er meine Hände hält.

Wir gehen zurück ins Wohnzimmer und setzen uns auf die Couch, meine Augen sind weiterhin verbunden. Wir sitzen nebeneinander und er gibt mir verschiedene Spielzeuge in die Hand, die ich nach und nach errate: Gerte, Plug, Spekulum, Peitsche, Seil, Manschetten, Analhaken. Doch bei dem ein oder anderen Gegenstand benötige ich länger, es sind auch selbst erstellte Spielzeuge dabei. Jetzt kann ich mir ungefähr vorstellen, was auf mich zukommen könnte und in mir macht sich riesige Vorfreude breit. Ich finde das Portfolio, seine Ideen mehr als toll. Blind zeige ich ihm auch meine Spielzeugsammlung und mein Outfitarsenal.

 

 

Eine genaue Erkundung

Wir steigern uns langsam und so darf ich mich vor ihm bücken und präsentieren bis er mich zu sich heranzieht und mir seinen Schwanz in die Hände gibt. „Na, was ist das?“ Ich grinse und antworte kniend. Ich erkunde ihn mit den Händen und wenig später mit Zunge, Lippen und Mund. Ich mag seinen Schwanz, die Dicke, die Härte, die ausgeprägte Eichel und die Adern, die ich fühlen kann. Jetzt möchte er mich genauer erkunden und legt mich auf die Couch. Er inspiziert meine Löcher mal mit den Fingern, mal mit Spielzeug, doch immer geschickt. Langsam schwindet meine Nervosität, ich kann spüren, dass er genau weiß, was er tut. Er geht mit solcher Sorgfalt und Hingabe vor, dass ich spüre wie ich mich erstmals an diesem Nachmittag entspanne und das Spiel auch tief im Inneren genießen kann.

Er dringt selbst in mich ein und ich spüre zum ersten Mal seinen Schwanz in mir und er fühlt sich gut an. Ich spüre wie er ganz in mir verschwindet, wie er mich füllt und ich hoffe, dass er mich nimmt. Meine Sehnsucht wird erfüllt, nach einem Ortswechsel nimmt er mich und ich genieße jeden Stoß. Ich genieße es, dass es ihm Freude bereitet. Ich genieße das Gefühl. Schließlich dringt er auch in meinen Hintern: behutsam, vorsichtig, langsam. Ich merke wie er Stück für Stück in mir versinkt und mich einige Stöße später, mit meiner erfragten Erlaubnis, markiert.

Wenige Minuten später sitzen wir wieder auf der Couch, doch nicht nebeneinander. Ich sitze auf seinem Schoß und kuschle mich dicht an ihn. Ich fühle mich bei ihm sicher. Ich mag die Mischung, die er ausstrahlt. Auf der einen Seite, weiß er genau was er tut und nimmt sich dies, auf der anderen Seite kann er lächeln, scherzen und gibt allem eine Lockerheit, die das Entspannen einfacher macht. Ich kuschle mich an ihn und wir schauen uns an und plötzlich berühren sich unsere Lippen. Wir küssen uns, zärtlich, innig. Erst bin ich irritiert, denn Spielpartner küsse ich nie, doch diesen Kuss empfinde ich nicht als falsch, nicht unpassend, sondern genau richtig und in diesem Moment möchte ich bei diesem Mann keine Option ausschlagen. Die Zeit wird zeigen, wohin es sich entwickelt…

 

Teil 1 der Serie

Teil 2 der Serie

Teil 3 der Serie

 

Foto: © pixabay

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