Oft hört man das erste Mal während einer Schwangerschaft davon oder wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. Bei mir war dieses Alter die magische 30 und ich saß völlig entspannt bei meiner Frauenärztin auf dem Stuhl als sie so ganz beiläufig meinte, dass man langsam merke, dass ich jetzt um die 30 sei.

Ich war ein wenig erstaunt und dann erklärte sie mir, dass sich meine Blase minimal senken würde, denn das passiert sehr häufig bei einem nicht trainierten Beckenbodenmuskel. Der Beckenbodenmuskel, wie der Name schon sagt, ist der Muskel, der dafür sorgt, dass die Organe an Ort und Stelle bleiben. Wenn man jetzt aber dauernd rumsitzt und sich nicht so viel bewegt, wird der Muskel genauso wenig trainiert wie die anderen Muskeln im Körper und das hatte ich davon.

Nebenwirkungen? Aktuell noch keine!  Die Betonung liegt auf noch, denn häufig ist Inkontinenz eine Folge davon, doch darauf hatte ich so gar keine Lust. Doch was kann man dagegen tun? Die Lösung: Beckenbodentraining.

 

Unangeahnter Mehrspaß

Im ersten Moment habe ich mir das wirklich furchtbar vorgestellt, doch mittlerweile gibt es komplette Trainingssets für den Beckenboden und damit lässt sich wunderbar im Alltag trainieren. Ich hatte mir kurz darauf direkt zwei Sets bestellt, da ich nicht wusste, welche Form für mich eher geeignet war. Was beinhaltet solch ein Trainingsset? Im Prinzip sind es mehrere Liebeskugeln mit verschiedenen Gewichten, die man tagsüber trägt. Dadurch muss der Beckenboden arbeiten und wird trainiert.

Zusätzlich kann man noch einige Übungen machen, die bekannteste ist das Anspannen des Beckenbodenmuskels. Sprich, man spannt den Muskel an, den man auch benutzt, wenn man dringend auf die Toilette muss und gerade keine vorhanden ist.

Ich habe mein Training und das Tragen der Kugeln ganz bequem in den Alltag integriert. Ich mache meinen Haushalt damit, gehe damit zum Sport und mittlerweile sogar zur Arbeit. Ich trage also die meiste Zeit Kugeln in mir ohne, dass ich dazu noch groß weitere Übungen mache.

Und was soll ich sagen? Mein Beckenbodenmuskel ist mittlerweile sehr gut trainiert und das hat auch im Liebesspiel einige Vorteile. Ich kann so meinen Orgasmus selbst kontrollieren, es fühlt sich intensiver an und das Schönste ist, dass wenn ich ihn anspanne, meine Vagina so eng wird, dass mein Partner das spürt und ich ihn somit zusätzlich stimulieren kann. Von mir aus kann jetzt auch die 40 kommen, mein Beckenboden und ich sind auf jeden Fall dafür vorbereitet.

 

Foto: © pixabay

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