Egal, ob Genre-Neuling oder Veteran, wer sich etwas mit erotischen Liebesromanen auseinandersetzt, dem wird Sandra Henke als Autorin keine Fremde sein. Bekannt ist sie für Werke wie „Alphawolf“ oder „Loge der Lust“, welche sich durch ihren dunklen und sinnlichen Touch auszeichnen. Nun habe ich hier ihr nächstes Werk „Jenseits aller Tabus“ und bin gespannt, ob dieses mich auch in eine dunkle Fantasie voller Erotik entführen und ob es mit seinen Vorgänger-Werken mithalten kann.

Inhaltlich beginnt die Geschichte mit Lucille, einer jungen Frau, die wie so viele Frauen vor ihr, einen Fehler begeht. Nur leider hat ihr Fehler weitreichendere Konsequenzen für ihr Leben, als es bei anderen Frauen der Fall ist. Während sie versucht, sich ein Startkapital für ihren Traum von der Selbstständigkeit zu erarbeiten, lernt sie Richard kennen, welcher sie durch seine aufregende Art direkt in den Bann zieht und den sie dann auch prompt heiratet. Sie merkt im Laufe der Ehe, dass es vielleicht keine so gute Idee war, Richard zu heiraten, ohne ihn wirklich zu kennen. Vor allem als das FBI an ihrer gemeinsamen Haustür klopft!

Nur durch eine Aussage gehen ihren Noch-Ehemann kommt sie zwar frei, muss aber auch aus diesem Grund von nun an im Zeugenschutzprogramm leben. In ihrer neuen Leben arbeitet sie nun als Dienstmädchen für einen Mann namens Craig, der gleichermaßen sexy wie mysteriös ist. Von Anfang an knistert es zwischen den Beiden. Als Craig sie auch noch in einer Situation erwischt, die eigentlich zu einer sofortigen Kündigung führen würde, macht er ihr ein interessantes Angebot, welches sie nur schwer ablehnen kann.

Ist Lucille aber wirklich sicher in ihrem neuen Leben?

 

Verspielt und abwechslungsreich

Wer Werke von Sandra Henke kennt, weiß ganz genau, was einen erwartet. Wie gewohnt, umschreibt sie, in ihrem ganz eigenen, fantasievollen Schreibstil, ein düsteres und sinnliches Setting. Leider fühlt sich genau dieses Setting durch die schnelle Verkettung von Ereignissen manchmal zu unrealistisch an und kann einen aus dem Leseflow ziehen. Doch spätestens bei den erotischen Teilen des Romans, wird man wieder ins Lesen reingezogen.

Allgemein hat die Geschichte starke Momente, in der unsere Hauptfiguren sehr gut zur Geltung kommen und emotionale Ankerpunkte von Unsicherheit und Aufregung nachempfindbar rübergebracht werden.

Die erotischen Teile selbst, sind zwar vielfältig, könnten aber auf eingefleischte BDSM-Anhänger zu soft wirken. Daher kann ich „Jenseits aller Tabus“ zwar allen Lesern empfehlen, aber für wirklich eingefleischte Fans des Genres, ist dieser Erotikroman vielleicht zu schwach.

 

 

 

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Foto: © dotbooks

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